Geschäftsmodell · 4 min · 2026-10-20
Warum wir die Käufergebühr halbieren
Eine Käufergebühr ist kein Detail. Sie entscheidet darüber, welche Fahrzeuge angeboten werden und welche Sammler überhaupt bieten.
Wenn eine Plattform bei einem Fahrzeug für 100.000 EUR sechs Prozent verlangt, zahlt der Käufer 6.000 EUR dafür, der Erste gewesen zu sein. Diese Zahl verändert Verhalten: Sie drückt Käufer zu günstigeren Fahrzeugen, sie drückt Verkäufer in private Deals, und sie macht die Anreize der Plattform schwer erklärbar.
Unser Plan ist bewusst einfach. Die Hälfte der vergleichbaren Käufergebühr: 3 Prozent netto, gedeckelt mit 3.500 EUR. Bei 100.000 EUR Zuschlag sind das 3.000 EUR statt 6.000 EUR.
Die halbe Käufergebühr ist nur möglich, wenn die Plattform auf beiden Seiten einer Transaktion verdient. Deshalb ist der Verkäufer an unserer Netto-Provision beteiligt, statt eine separate Einstellgebühr zu zahlen. Die genaue Quote ist noch nicht beschlossen, und wir erfinden keine für eine Pressemeldung.
Was wir nicht tun werden: die Gebühr erhöhen, nachdem ein Bieter gebunden ist, eine Überraschungs-Verwaltungsgebühr einführen oder eine "Käuferprämie" erfinden, die niemand erklären kann. Wenn sich das Modell ändert, ändert es sich sichtbar und vor Auktionsbeginn.
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